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Von der Mietvertragsprüfung bis zum Closing – wir kennen die Besonderheiten beim Gewerbeimmobilien-Verkauf.
Der Gewerbemarkt in Frankfurt folgt eigenen Regeln: andere Bewertungsmethoden (Ertragswert statt Vergleichswert), komplexere Vertragsstrukturen und eine völlig andere Käufergruppe als im Wohnmarkt. Institutionelle Investoren erwarten professionelle Verkaufsmemorandum und detaillierte Cashflow-Analysen.
Unser Büro am Grüneburgweg begleitet Gewerbeimmobilien-Eigentümer mit voller Bandbreite: Von der professionellen Bewertung über das Gewerbeverkauf-Spezialwissen bis zur Verhandlung und Due-Diligence-Begleitung – wir sprechen die Sprache der Investoren.
Preise nach Nutzungsart – basierend auf aktuellen Transaktionsdaten und Marktberichten.
| Nutzungsart | Ø Preis/m² | Spanne | Tendenz |
|---|---|---|---|
| Büroimmobilie (zentral) | 4.500 €/m² | 3.200 – 8.500 €/m² | stabil bis steigend |
| Einzelhandelsfläche | 3.800 €/m² | 2.500 – 7.000 €/m² | stabil |
| Praxis / Kanzlei | 3.600 €/m² | 2.800 – 5.500 €/m² | steigend |
| Lager / Logistik | 1.800 €/m² | 1.200 – 3.000 €/m² | steigend |
Quellen: BNP Paribas Real Estate, JLL, Gutachterausschuss Frankfurt (Stand Q1 2026). Preise sind Durchschnittswerte und können je nach Mikrolage, Zustand und Mietstruktur abweichen.
Die Käuferstruktur im Gewerbemarkt unterscheidet sich grundlegend vom Wohnmarkt. Jede Zielgruppe erfordert eine andere Ansprache.
Unternehmen, die eigene Büro- oder Geschäftsräume suchen, um Mietkosten zu sparen und Standortsicherheit zu gewinnen. Typisch: Kanzleien, Praxen, mittelständische Firmen.
Fonds, Versicherungen und REITs suchen Core-Objekte mit langfristigen Mietverträgen und bonitätsstarken Mietern. Fokus auf Cashflow-Stabilität und ESG-Konformität.
Entwickler kaufen Objekte mit Umnutzungs- oder Verdichtungspotenzial. Besonders gefragt: Büro-zu-Wohn-Konversionen und Nachverdichtung in zentralen Lagen.
Investoren kaufen Objekte und vermieten sie sofort an den bisherigen Eigentümer zurück. Der Verkäufer generiert Liquidität, bleibt aber Mieter am Standort.
Vier Nutzungsarten im direkten Vergleich – Preise, Renditen und Verkaufsdauer im Frankfurter Gewerbemarkt.
| Kriterium | Büro | Einzelhandel | Praxis | Lager |
|---|---|---|---|---|
| Ø Preis/m² | 4.500 €/m² | 3.800 €/m² | 3.600 €/m² | 1.800 €/m² |
| Rendite (netto) | 4,0–5,0 % | 4,5–5,5 % | 4,0–5,0 % | 5,5–6,5 % |
| Verkaufsdauer | 120–150 Tage | 140–180 Tage | 100–140 Tage | 90–130 Tage |
| Komplexität | Hoch | Hoch | Mittel | Mittel |
| Typische Käufer | Institutionelle, Eigennutzer | Investoren, Eigennutzer | Eigennutzer, Investoren | Logistik-Investoren |
| WALT-Relevanz | Sehr hoch | Hoch | Mittel | Hoch |
Ein strukturierter Prozess gibt Sicherheit. Hier sehen Sie, wie wir Ihren Gewerbeimmobilien-Verkauf begleiten.
Ertragswertverfahren, Mietmultiplikator, Cashflow-Analyse und Vergleich mit aktuellen Transaktionen im Frankfurter Gewerbemarkt.
Prüfung aller Mietverträge: Laufzeiten, Indexierung, Nebenkostenregelungen, Kündigungsoptionen und Mieterbonitäten.
Verkaufsmemorandum mit Objektdaten, Mieterliste, WALT-Analyse, Standortbewertung und Renditeprognose für Investoren.
Gezielte Ansprache vorgemerkter Investoren, Corporate-Real-Estate-Abteilungen und Family Offices aus unserem Netzwerk.
Professionelle Preisverhandlung, Begleitung der technischen und kaufmännischen Due Diligence, LOI bis Kaufvertrag.
Notartermin-Begleitung, Mieterkommunikation, Übergabeprotokoll mit Zählerständen und Schlüsselliste.
Gesamtdauer: Von der Erstbewertung bis zum Closing vergehen erfahrungsgemäß 16–26 Wochen bei professioneller Vermarktung.
Ø Preis/m² Gewerbe FFM
Tage Verkaufsdauer
Netto-Rendite
Google-Bewertung
Gewerbespezifische Fallstricke, die den Verkauf verzögern oder den Preis drücken.
Investoren verlangen Bonitätsnachweise der Mieter. Ohne aktuelle Schufa oder Jahresabschlüsse der Mieter fehlt die Verhandlungsbasis.
Wir fordern alle Bonitätsnachweise frühzeitig an und erstellen eine professionelle Mieterbonitäts-Übersicht als Teil des Verkaufsmemorandums.
Eine Immobilie, die nur für den aktuellen Mieter nutzbar ist, verliert massiv an Wert, wenn dieser auszieht. Käufer kalkulieren das ein.
Wir analysieren die Drittverwendungsfähigkeit und kommunizieren Umnutzungspotenziale (z. B. Büro zu Praxis, Einzelhandel zu Gastronomie) proaktiv.
Der WALT (Weighted Average Lease Term) ist die wichtigste Kennzahl für Investoren. Ohne professionelle Berechnung fehlt Verhandlungsbasis.
Wir berechnen den WALT inklusive Verlängerungsoptionen und stellen ihn im Verkaufsmemorandum prominent dar – das schafft Vertrauen bei institutionellen Käufern.
Gewerbegrundstücke können Altlasten oder baurechtliche Einschränkungen aufweisen, die im Wohnbereich nicht relevant sind. Das kann Transaktionen platzen lassen.
Vorab-Prüfung des Altlastenkatasters, Baurecht-Check und Einholen von Unbedenklichkeitsbescheinigungen vor Vermarktungsstart.
Frankfurt am Main ist Deutschlands wichtigster Gewerbestandort nach Berlin und München. Das Bankenviertel, Eschborn und Gateway Gardens bieten unterschiedliche Standortvorteile – von internationaler Sichtbarkeit bis zu steuerlichen Vorteilen.
Premiumlage für Büroimmobilien mit internationaler Mieterstruktur. Höchste Preise, aber auch kürzeste Vertragslaufzeiten und stärkster Wettbewerb.
Gefragter Standort für Kanzleien, Beratungen und kleinere Finanzdienstleister. Stabile Mieten und gute ÖPNV-Anbindung.
Gewerbestandorte mit niedrigerer Gewerbesteuer als Frankfurt. Attraktiv für Unternehmen, die Kosten optimieren und Autobahnanbindung benötigen.
Aufstrebender Gewerbestandort mit Nähe zur EZB, Hafenpark und neuer Infrastruktur. Steigende Nachfrage nach modernen Büroflächen.
Der Verkauf einer Gewerbeimmobilie erfordert tiefes Verständnis für gewerbliche Mietverträge. Diese vier Bereiche entscheiden über den erzielbaren Preis.
Im Gewerbemietrecht sind Indexmieten (an den Verbraucherpreisindex gekoppelt) der Standard. Im Gegensatz zu Wohnmieten gibt es keinen Mietspiegel. Staffelmieten mit festen Erhöhungen bieten Planungssicherheit für Käufer und werden bei der Bewertung positiv berücksichtigt.
Bei Triple-Net-Verträgen (NNN) trägt der Mieter alle Betriebs-, Instandhaltungs- und Versicherungskosten. Das reduziert das Investorenrisiko erheblich und steigert den Objektwert. Wir analysieren die genaue Kostenverteilung und kommunizieren sie transparent.
Der WALT (Weighted Average Lease Term) gibt die durchschnittliche gewichtete Restmietlaufzeit an. Ein hoher WALT (>5 Jahre) signalisiert Einnahmensicherheit. Wir berechnen den WALT unter Berücksichtigung von Verlängerungsoptionen und Sonderkündigungsrechten.
Beim Sale-and-Leaseback verkauft der Eigentümer und mietet sofort zurück – ideal zur Kapitalbeschaffung. Die Drittverwendungsfähigkeit beschreibt, wie leicht ein Objekt bei Mieterwechsel neu vermietet werden kann. Beides sind zentrale Werttreiber im B2B-Segment.
Unser Versprechen: Wir analysieren alle Mietverträge und erstellen ein professionelles Verkaufsmemorandum vor Investoren-Ansprache – damit Sie den bestmöglichen Preis erzielen.
Der Wert hängt von Nutzungsart, Mieteinnahmen, Vertragslaufzeiten und Lage ab. Büroimmobilien in zentraler Lage erzielen ca. 4.500 €/m², Einzelhandel ca. 3.800 €/m². Für eine realistische Bewertung nutzen wir das Ertragswertverfahren mit aktuellen Marktvergleichsdaten.
Im Gegensatz zum Wohnmietrecht gilt beim Gewerbe weitgehende Vertragsfreiheit: Keine Mietpreisbremse, keine Kappungsgrenzen, freie Laufzeitvereinbarung. Indexmieten, Triple-Net-Regelungen und Optionsrechte sind Standard. Das macht die Vertragsanalyse beim Verkauf besonders wichtig.
WALT steht für Weighted Average Lease Term – die gewichtete durchschnittliche Restmietlaufzeit aller Mietverträge. Ein hoher WALT (>5 Jahre) bedeutet langfristig gesicherte Einnahmen und macht das Objekt für institutionelle Investoren attraktiver. Ein niedriger WALT erhöht das Wiedervermarktungsrisiko.
Je nach Objektgröße und Komplexität dauert der Verkauf 120–180 Tage. Kleine Praxisflächen können in 90 Tagen verkauft werden, größere Multi-Tenant-Objekte benötigen durch Due Diligence und Finanzierungsabstimmung eher 5–6 Monate.
Beim Sale-and-Leaseback verkauft der Eigentümer seine Immobilie und mietet sie sofort vom Käufer zurück. Das generiert Liquidität für das Unternehmen, während der Standort erhalten bleibt. Für Investoren ist das attraktiv, weil sofort ein solventer Mieter vorhanden ist.
Neben den Standardunterlagen (Grundbuch, Flurkarte, Energieausweis) benötigen Sie: alle Mietverträge mit Nachträgen, aktuelle Nebenkostenabrechnungen, Baugenehmigungen mit Nutzungsänderungen, Altlastengutachten (falls relevant), Brandschutznachweis und ggf. Denkmalschutzauflagen.
Ja, aber Leerstand wirkt sich negativ auf die Bewertung aus, da Investoren nach Ertragswert kaufen. Strategien: kurzfristige Zwischenmieter, Mietgarantien oder Repositionierung des Objekts. Teilweise ist Leerstand auch Chance – z. B. für Eigennutzer oder Projektentwickler.
Dringend empfohlen. Der Gewerbemarkt folgt anderen Regeln als der Wohnmarkt: andere Käufergruppen, andere Bewertungsmethoden (Ertragswert statt Vergleichswert), komplexere Vertragsstrukturen und intensivere Due Diligence. Ein spezialisierter Makler kennt die Investoren-Netzwerke und spricht deren Sprache.
Kostenlose Bewertung und unverbindliches Erstgespräch – vom Gewerbeimmobilien-Spezialisten am Grüneburgweg.