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Von der WEG-Abstimmung bis zum Notar – wir kennen die Besonderheiten beim Wohnungsverkauf in Frankfurt.
Eigentumswohnungen machen 68 % aller Immobilientransaktionen in Frankfurt aus – und doch ist ihr Verkauf komplexer als viele Eigentümer erwarten. Die Einbindung in eine Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) bringt rechtliche und organisatorische Besonderheiten mit sich, die Käufer und deren Banken genau prüfen.
Unser Büro am Grüneburgweg kennt den Frankfurter Wohnungsmarkt seit Jahren. Ob professionelle Bewertung, hochwertige Inszenierung, Unterlagen-Audit oder Verhandlung bis zum Notar – wir begleiten Sie durch jeden Schritt des Wohnungsverkaufs.
Preise nach Wohnungsgröße – basierend auf aktuellen Transaktionsdaten und Marktberichten.
| Wohnungstyp | Ø Preis/m² | Spanne | Tendenz |
|---|---|---|---|
| 1-Zimmer-Wohnung (bis 40 m²) | 5.800 €/m² | 4.200 – 8.500 €/m² | stabil |
| 2-Zimmer-Wohnung (40–65 m²) | 6.000 €/m² | 4.500 – 9.000 €/m² | stabil bis steigend |
| 3-Zimmer-Wohnung (65–95 m²) | 6.400 €/m² | 4.800 – 10.000 €/m² | steigend |
| 4-Zimmer-Wohnung (95–130 m²) | 6.800 €/m² | 5.200 – 11.000 €/m² | steigend |
| 5+ Zimmer / Penthouse | 7.500 €/m² | 5.500 – 12.000 €/m² | stabil bis steigend |
Quellen: ImmobilienScout24, Immowelt, Gutachterausschuss Frankfurt (Stand Q1 2026). Preise sind Durchschnittswerte und können je nach Mikrolage, Zustand und Ausstattung abweichen.
Die Käuferstruktur bestimmt die Vermarktungsstrategie. Frankfurts Wohnungsmarkt bedient unterschiedlichste Zielgruppen.
Doppelverdiener und junge Familien suchen 3–4-Zimmer-Wohnungen in familienfreundlichen Lagen mit guter ÖPNV-Anbindung und Kita-Nähe. Budget: 350.000–650.000 €.
Berufseinsteiger im Bankenviertel, Consulting oder IT suchen kompakte 1–2-Zimmer-Wohnungen in zentralen Lagen. Kurze Wege zum Arbeitsplatz sind entscheidend.
Investoren kaufen vermietete oder leerstehende Wohnungen als Renditeobjekt. Wichtig: stabile Mieterträge, niedrige Hausgeldbelastung und gute Mikrolage.
Ältere Eigentümer verkaufen ihr Haus und suchen barrierefreie 2–3-Zimmer-Wohnungen mit Aufzug in gewachsenen Vierteln. Komfort und Nahversorgung stehen im Fokus.
Die drei häufigsten Immobilientypen im Frankfurter Markt im direkten Vergleich.
| Kriterium | Eigentumswohnung | Einfamilienhaus | Reihenhaus |
|---|---|---|---|
| Ø Preis/m² | 6.200 €/m² | 5.800 €/m² | 5.200 €/m² |
| Verkaufsdauer | 50–70 Tage | 70–100 Tage | 60–90 Tage |
| Käuferkreis | Breit (Singles bis Senioren) | Familien, Gutverdiener | Junge Familien |
| Komplexität | Mittel (WEG-Recht) | Gering | Gering bis Mittel |
| Transaktionsanteil FFM | 68 % | 18 % | 14 % |
| Typische Käufer-Bonität | Mittel bis Hoch | Hoch | Mittel |
Ein strukturierter Prozess gibt Sicherheit. Hier sehen Sie, wie wir Ihren Wohnungsverkauf begleiten.
Wir ermitteln den Marktwert Ihrer Eigentumswohnung anhand aktueller Vergleichsdaten, Lage, Zustand, Etage und Ausstattung.
Teilungserklärung, Hausgeldabrechnungen, WEG-Protokolle, Instandhaltungsrücklage – wir prüfen und beschaffen alle relevanten Dokumente.
Hochwertige Fotos, Grundrisse und ein verkaufsstarkes Exposé, das die Vorzüge Ihrer Wohnung optimal präsentiert.
Ansprache vorgemerkter Käufer, Premium-Portale und zielgruppenspezifisches Marketing. Wir erreichen die richtigen Interessenten.
Professionelle Preisverhandlung, Bonitätsprüfung der Käufer und Begleitung zum Notartermin in Frankfurt.
Sorgfältige Wohnungsübergabe mit Protokoll, Zählerstandserfassung, Hausverwaltungs-Benachrichtigung und Klärung offener Punkte.
Gesamtdauer: Von der Erstbewertung bis zur Übergabe vergehen erfahrungsgemäß 10–16 Wochen bei marktgerechter Preisgestaltung.
Ø Preis/m² ETW Frankfurt
Tage Verkaufsdauer
aller Transaktionen
Google-Bewertung
WEG-spezifische Fallstricke, die den Verkauf verzögern oder den Preis drücken.
Käufer erfahren erst spät von hohen monatlichen Hausgeldbelastungen. Das zerstört Vertrauen und führt zu Kaufabbrüchen.
Transparente Aufstellung von Hausgeld, Instandhaltungsrücklage und Heizkosten im Exposé. Ehrlichkeit schafft Vertrauen.
Ohne die letzten 3 Eigentümerversammlungs-Protokolle können Käufer keine informierte Entscheidung treffen. Banken verweigern teils die Finanzierung.
Wir beschaffen alle WEG-Protokolle frühzeitig über die Hausverwaltung und legen sie vor der ersten Besichtigung bereit.
Geplante oder beschlossene Sonderumlagen (z. B. für Dachsanierung) überraschen Käufer nach dem Kauf und führen zu Rechtsstreitigkeiten.
Offene Kommunikation aller beschlossenen und absehbaren Sonderumlagen. Das erhöht die Verhandlungssicherheit für alle Seiten.
Eine vermietete Kapitalanlage braucht eine völlig andere Käuferansprache als eine leerstehende Wohnung für Eigennutzer.
Wir segmentieren die Vermarktung nach Käuferprofil und passen Exposé-Text, Portale und Ansprache entsprechend an.
Frankfurt am Main ist Deutschlands Finanzmetropole mit einer der höchsten Wohneigentumsquoten im Segment der Eigentumswohnungen. Die Kombination aus starkem Arbeitsmarkt, internationalem Flair und begrenztem Wohnraum sorgt für konstant hohe Nachfrage.
Frankfurt als Finanzmetropole mit über 75.000 Bankangestellten generiert konstante Nachfrage nach zentralen Eigentumswohnungen.
S-Bahn, U-Bahn und Straßenbahn machen Wohnungen in nahezu jedem Stadtteil attraktiv – ein entscheidender Lagevorteil gegenüber dem Umland.
Neubauprojekte in Riedberg, Ostend und Europaviertel verändern die Angebotsstruktur – Bestandswohnungen in gewachsenen Vierteln bleiben dennoch stark gefragt.
Palmengarten, Grüneburgpark, Mainufer – Frankfurts grüne Seite ist ein Verkaufsargument, das die Nachfrage in angrenzenden Vierteln stabil hält.
Der Verkauf einer Eigentumswohnung unterscheidet sich grundlegend vom Hausverkauf. Diese vier Bereiche entscheiden über Tempo und Preis Ihres Verkaufs.
Die Teilungserklärung regelt Sonder- und Gemeinschaftseigentum, Stimmrechte und Nutzungsrechte. Käufer und deren Banken prüfen dieses Dokument genau. Unstimmigkeiten oder fehlende Nachträge können den Verkauf verzögern.
Die monatliche Hausgeldbelastung (inkl. Betriebskosten, Verwaltung und Rücklage) ist für Käufer kaufentscheidend. Wir bereiten die letzten 3 Jahresabrechnungen übersichtlich auf und erklären die Positionen transparent.
Eine gut gefüllte Rücklage ist ein starkes Verkaufsargument. Sie zeigt, dass die WEG vorausschauend wirtschaftet und keine teuren Sonderumlagen drohen. Wir stellen den aktuellen Stand prominent dar.
Beschlossene oder geplante Sonderumlagen (z. B. Fassadensanierung, Aufzugsmodernisierung) müssen dem Käufer offengelegt werden. Wir klären vor Vermarktungsstart den Status aller relevanten WEG-Beschlüsse.
Unser Versprechen: Wir beschaffen und prüfen alle WEG-Unterlagen vor Vermarktungsstart – damit Ihr Verkauf reibungslos verläuft.
Der Durchschnittspreis für Eigentumswohnungen in Frankfurt liegt bei ca. 6.200 €/m² (Stand Q1 2026). Je nach Stadtteil, Etage, Zustand und Ausstattung variieren die Preise zwischen 3.800 und 12.000 €/m². Für eine realistische Einschätzung empfehlen wir eine kostenlose Vor-Ort-Bewertung.
Neben den Standardunterlagen (Grundbuch, Energieausweis, Flurkarte) benötigen Sie beim ETW-Verkauf zusätzlich: Teilungserklärung mit Nachträgen, letzte 3 Hausgeldabrechnungen, aktuelle Rücklagenübersicht, Protokolle der letzten 3 Eigentümerversammlungen und die aktuelle Hausordnung.
Hohes Hausgeld kann den erzielbaren Kaufpreis drücken, da Käufer die monatliche Gesamtbelastung kalkulieren. Besonders bei kleinen Wohnungen ist das Verhältnis von Hausgeld zu Kreditrate entscheidend. Ein moderates Hausgeld mit gut gefüllter Rücklage ist dagegen ein Verkaufsargument.
Ja, die Hausverwaltung muss informiert werden. Bei einigen WEG-Gemeinschaften gibt es in der Teilungserklärung eine Veräußerungsbeschränkung – dann muss die Verwaltung dem Verkauf zustimmen. Wir prüfen dies vorab und stellen die Kommunikation sicher.
Bereits beschlossene Sonderumlagen gehen grundsätzlich auf den Käufer über, sofern im Kaufvertrag nichts anderes geregelt ist. Geplante, aber noch nicht beschlossene Umlagen sollten transparent kommuniziert werden, um spätere Streitigkeiten zu vermeiden.
Bei marktgerechter Preisgestaltung dauert der Verkauf in Frankfurt durchschnittlich 50–70 Tage bis zum Notartermin. Faktoren wie Lage, Zustand und Preis beeinflussen die Dauer. Vermietete Wohnungen benötigen oft 20–30 % längere Vermarktungszeiten.
Kosmetische Maßnahmen wie Streichen, Fugen erneuern und Böden aufarbeiten amortisieren sich fast immer. Größere Sanierungen sollten Sie nur nach einer Kosten-Nutzen-Analyse durchführen. Viele Käufer in Frankfurt möchten ohnehin nach eigenem Geschmack renovieren.
Ein spezialisierter Makler bringt beim ETW-Verkauf besondere Vorteile: Er kennt die WEG-spezifischen Anforderungen, hat Zugang zu vorgemerkten Käufern und erzielt durch professionelle Verhandlung in der Regel 5–15 % mehr als ein Privatverkauf. Seit 2020 teilen sich Käufer und Verkäufer die Provision.
Verkaufstyp-Quiz · 5 Min · kostenlos
5 Fragen, eine fundierte Strategie-Empfehlung — keine Preisbewertung.
Kostenlose Bewertung und unverbindliches Erstgespräch – vom lokalen Experten am Grüneburgweg.