Nebenkostenrechner Hausverkauf Frankfurt – kostenlos & ohne Anmeldung
Wer in Frankfurt am Main oder im übrigen Hessen eine Immobilie kauft, muss neben dem Kaufpreis mit erheblichen Kaufnebenkosten rechnen. Mit unserem kostenfreien Nebenkostenrechner ermitteln Sie in wenigen Sekunden, wie hoch Grunderwerbsteuer, Notarkosten, Grundbuchkosten und Maklerprovision ausfallen – transparent, ohne E-Mail-Pflicht und ohne Anmeldung.
Hessen erhebt mit 6,0 % Grunderwerbsteuer einen der höchsten Sätze in Deutschland (zum Vergleich: Bayern und Sachsen 3,5 %). Zusammen mit Notar- und Grundbuchkosten liegen die Nebenkosten in Hessen typischerweise bei ca. 8 % des Kaufpreises – mit Maklerprovision für den Käufer bei rund 11,5 %. Genau diese Werte berechnet das Tool sofort für Ihren individuellen Kaufpreis.
Nebenkostenrechner Hausverkauf Frankfurt
Sofort berechnen – kostenlos, ohne Anmeldung. Werte für Hessen 2026.
Eigentumsumschreibung & Grundschuldbestellung
3,57 % inkl. MwSt. (hälftige Teilung nach § 656c BGB)
Ihre Kaufnebenkosten in Hessen
| Kostenposition | Satz | Betrag |
|---|---|---|
| Grunderwerbsteuer Hessen | 6,00 % | 36.000 € |
| Notarkosten (GNotKG) | ~ 1,50 % | 9.000 € |
| Grundbuchkosten | ~ 0,50 % | 3.000 € |
| Gesamte Kaufnebenkosten | 8.00 % | 48.000 € |
Unverbindliche Schätzung nach GNotKG, GrEStG Hessen und § 656c BGB. Keine Steuer- oder Rechtsberatung. Stand: 2026.
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So berechnen sich die Kaufnebenkosten in Hessen 2026
Die Kaufnebenkosten setzen sich aus vier wesentlichen Posten zusammen. Alle Werte beruhen auf gesetzlichen Grundlagen (GrEStG Hessen, GNotKG, BGB § 656c) und gelten unverändert für 2026.
Grunderwerbsteuer 6,0 %
Hessen erhebt seit 1. August 2014 unverändert 6 % auf den Kaufpreis (§§ 1, 11 GrEStG). Die Steuer wird vom Finanzamt nach Beurkundung festgesetzt und ist Voraussetzung für die Eigentumsumschreibung im Grundbuch (Unbedenklichkeitsbescheinigung).
Notarkosten ~ 1,5 %
Geregelt im Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG): 2,0-fache Gebühr für die Beurkundung, 0,5-fache für Vollzug und Betreuung. Auf die Notargebühren fallen zusätzlich 19 % Mehrwertsteuer an. Bundesweit einheitlich und nicht verhandelbar.
Grundbuchkosten ~ 0,5 %
Die Eigentumsumschreibung im Grundbuch sowie die Eintragung einer Grundschuld (Finanzierung) werden vom Grundbuchamt nach GNotKG berechnet. Ohne Mehrwertsteuer, da staatliche Gebühr.
Maklerprovision 3,57 %
Marktüblich in Frankfurt: 5,95 % gesamt (3,57 % Käufer + 2,38 % Verkäufer netto, jeweils inkl. MwSt.) bei hälftiger Teilung. Seit 23.12.2020 (§ 656c BGB) muss der Verkäufer mindestens 50 % der Provision tragen. Mehr dazu im Ratgeber Maklerkosten Frankfurt.
Beispielrechnung: Eigentumswohnung Frankfurt-Bornheim, 600.000 €
Eine 90 m² Eigentumswohnung in Frankfurt-Bornheim kostet aktuell rund 600.000 €. Daraus ergeben sich folgende Kaufnebenkosten – inkl. Käuferanteil der Maklerprovision:
| Position | Berechnung | Betrag |
|---|---|---|
| Grunderwerbsteuer Hessen | 600.000 € × 6,0 % | 36.000 € |
| Notarkosten (GNotKG) | ~ 1,5 % | 9.000 € |
| Grundbuchkosten | ~ 0,5 % | 3.000 € |
| Maklerprovision (Käuferanteil) | 3,57 % inkl. MwSt. | 21.420 € |
| Gesamte Kaufnebenkosten | ~ 11,57 % | 69.420 € |
Hinweis: Käufer benötigen damit für ein Objekt von 600.000 € insgesamt rund 669.420 € – ein wichtiger Faktor für die Finanzierungsplanung. Verkäufer sollten ihren Käufern diesen Mehraufwand transparent kommunizieren, da er die Zahlungsfähigkeit beeinflusst.
Häufige Fragen zu den Kaufnebenkosten in Hessen
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Hessen 2026?
Die Kaufnebenkosten in Hessen betragen 2026 ca. 8 % des Kaufpreises ohne Maklerprovision (6 % Grunderwerbsteuer, ~1,5 % Notar, ~0,5 % Grundbuch). Mit hälftiger Maklerprovision (3,57 % Käuferanteil) liegen sie bei rund 11,5 %.
Wer zahlt die Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf?
Die Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie der Käuferanteil der Maklerprovision werden in der Regel vom Käufer getragen. Der Verkäufer zahlt seit Dezember 2020 mindestens 50 % der Maklerprovision (§ 656c BGB) und die Löschung eigener Grundschulden.
Warum ist die Grunderwerbsteuer in Hessen so hoch?
Hessen erhebt seit August 2014 einen Grunderwerbsteuersatz von 6 % – einen der höchsten Sätze Deutschlands. Bayern und Sachsen verlangen dagegen nur 3,5 %. Die Höhe wird vom jeweiligen Bundesland eigenständig festgelegt.
Sind Notarkosten verhandelbar?
Nein. Notarkosten sind im Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) bundeseinheitlich geregelt und nicht verhandelbar. Jeder Notar berechnet die gleichen Gebühren auf Basis des Kaufpreises.
Sind die Ergebnisse des Rechners verbindlich?
Nein. Der Rechner liefert eine seriöse Schätzung auf Basis aktueller Steuersätze und durchschnittlicher Notar-/Grundbuchgebühren. Die exakten Kosten teilt Ihnen Ihr Notar nach Vertragserstellung mit.
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