Verkaufserlös-Rechner Immobilie Frankfurt – Was bleibt nach dem Hausverkauf?
Wer in Frankfurt am Main oder im übrigen Hessen eine Immobilie verkauft, fragt sich vor allem eines: Was bleibt am Ende übrig? Mit unserem kostenfreien Verkaufserlös-Rechner ermitteln Sie in Sekunden den Nettoerlös – nach Abzug von Restschuld, Vorfälligkeitsentschädigung, Maklerprovision und optional Spekulationssteuer. Transparent, ohne E-Mail-Pflicht und ohne Anmeldung.
Vom Verkaufspreis einer Immobilie in Frankfurt verbleiben dem Verkäufer nach allen Abzügen typischerweise 60–80 % als Nettoerlös – abhängig von Restschuld und Steuerlast. Besonders relevant: Hessen erhebt mit 6 % Grunderwerbsteuer einen der höchsten Sätze Deutschlands, was Käufer-Verhandlungen und damit den erzielbaren Verkaufspreis beeinflusst. Der Rechner berücksichtigt alle gesetzlichen Grundlagen (BGB § 656c, EStG § 23) für 2026.
Verkaufserlös-Rechner Immobilie Frankfurt
Was bleibt nach dem Hausverkauf? Sofort berechnen – kostenlos, ohne Anmeldung.
3,57 % inkl. MwSt. – hälftige Teilung nach § 656c BGB (Hessen)
Energieausweis, Inserate, Gutachten, Grundschuldlöschung
Verkauf innerhalb 10 Jahren + nicht selbstgenutzt (§ 23 EStG)
Ihr Nettoerlös aus dem Verkauf
| Position | Betrag |
|---|---|
| Verkaufspreis | + 750.000 € |
| Maklerprovision (Verkäufer 3,57 %) | − 26.775 € |
| Sonstige Kosten (Pauschale) | − 1.500 € |
| Nettoerlös | = 721.725 €96.2 % vom Verkaufspreis |
Unverbindliche Schätzung nach EStG § 23 und BGB § 656c. Keine Steuer- oder Rechtsberatung. Stand: 2026.
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So setzt sich Ihr Nettoerlös beim Immobilienverkauf zusammen
Der Nettoerlös ergibt sich aus dem Verkaufspreis abzüglich aller Verkaufskosten und ggf. Steuern. Alle Werte beruhen auf gesetzlichen Grundlagen (BGB, EStG, GNotKG) und gelten unverändert für 2026.
Restschuld Darlehen
Die offene Kreditsumme wird aus dem Kaufpreis direkt an die Bank gezahlt. Der Notar regelt die Reihenfolge: erst Bank, dann Verkäufer. Mehr im Ratgeber Verkauf mit Schulden.
Vorfälligkeitsentschädigung
Bei vorzeitiger Kreditablösung verlangt die Bank eine Entschädigung (§ 490 BGB). Höhe: ca. 0,5–1 % der Restschuld pro verbleibendem Zinsbindungsjahr. Nach 10 Jahren Laufzeit ist die Kündigung kostenfrei (§ 489 BGB). Details im VFE-Ratgeber.
Maklerprovision 3,57 %
Seit 23.12.2020 muss der Verkäufer in Hessen mindestens 50 % der Maklerprovision tragen (§ 656c BGB). Marktüblich: 3,57 % inkl. MwSt. als Verkäuferanteil bei hälftiger Teilung. Mehr im Ratgeber Maklerkosten Frankfurt.
Spekulationssteuer
Verkauf innerhalb 10 Jahren bei vermieteten/ungenutzten Immobilien: Gewinn wird mit persönlichem Steuersatz (14–45 %) zzgl. Soli versteuert (§ 23 EStG). Bei Eigennutzung im Verkaufsjahr + 2 Vorjahren entfällt die Steuer. Details im Ratgeber Steuern beim Verkauf.
Beispielrechnung: Eigentumswohnung Frankfurt-Westend, 750.000 €
Eine 95 m² Eigentumswohnung im Frankfurt-Westend wird für 750.000 € verkauft. Die Restschuld beträgt 280.000 €, die Bank verlangt 8.500 € Vorfälligkeitsentschädigung. Verkauf nach 14 Jahren Eigennutzung – also steuerfrei.
| Position | Berechnung | Betrag |
|---|---|---|
| Verkaufspreis | Kaufvertrag | + 750.000 € |
| Restschuld Darlehen | Kreditkonto | − 280.000 € |
| Vorfälligkeitsentschädigung | Bankberechnung | − 8.500 € |
| Maklerprovision (Verkäufer) | 750.000 € × 3,57 % | − 26.775 € |
| Sonstige Kosten (Pauschale) | Energieausweis, Inserate | − 1.500 € |
| Nettoerlös für den Verkäufer | ~ 58 % | = 433.225 € |
Hinweis: Bei einem schuldenfreien Verkauf (keine Restschuld, keine VFE) läge der Nettoerlös bei 721.725 € (96,2 %). Wäre die Spekulationsfrist nicht abgelaufen und die Wohnung vermietet gewesen, würde die Steuerlast den Erlös zusätzlich um 30.000–80.000 € reduzieren.
Häufige Fragen zum Verkaufserlös in Frankfurt
Was ist eine Vorfälligkeitsentschädigung beim Immobilienverkauf?
Die Vorfälligkeitsentschädigung (VFE) ist eine Zahlung an die Bank für die vorzeitige Ablösung eines Immobilienkredits vor Ende der Zinsbindung (§ 490 Abs. 2 BGB). Sie kompensiert den Zinsschaden der Bank und beträgt typischerweise 0,5–1 % der Restschuld pro verbleibendem Jahr Zinsbindung.
Wann fällt Spekulationssteuer beim Immobilienverkauf in Hessen an?
Die Spekulationssteuer (§ 23 EStG) fällt an, wenn eine vermietete oder ungenutzte Immobilie innerhalb von 10 Jahren nach Kauf mit Gewinn verkauft wird. Der Gewinn wird mit dem persönlichen Einkommensteuersatz (14–45 %) zuzüglich Solidaritätszuschlag versteuert. Bei Eigennutzung im Verkaufsjahr und den 2 vorangegangenen Jahren entfällt die Steuer.
Wer trägt die Maklerprovision in Frankfurt?
Seit 23. Dezember 2020 muss der Verkäufer in Hessen mindestens 50 % der Maklerprovision tragen (§ 656c BGB). Bei marktüblicher Gesamtprovision von 7,14 % inkl. MwSt. zahlt der Verkäufer also 3,57 % und der Käufer ebenfalls 3,57 %. Eine reine Käuferprovision ist nicht mehr zulässig.
Wie viel bleibt vom Verkaufspreis einer Immobilie in Frankfurt übrig?
Vom Verkaufspreis einer Immobilie in Frankfurt verbleiben dem Verkäufer nach Restschuld, Vorfälligkeitsentschädigung und Maklerprovision typischerweise 60–80 %. Ohne Restschuld liegt der Nettoerlös bei rund 95–96 % (nach 3,57 % Verkäuferprovision und Pauschale). Mit Spekulationssteuer kann der Nettoerlös deutlich darunter liegen.
Wann ist der Immobilienverkauf in Hessen steuerfrei?
Der Verkauf ist steuerfrei, wenn die 10-jährige Spekulationsfrist abgelaufen ist (§ 23 EStG) oder die Immobilie im Verkaufsjahr und den beiden vorangegangenen Jahren ausschließlich selbst bewohnt wurde. Erbschaften übernehmen die ursprüngliche Anschaffung des Erblassers – die Frist läuft also weiter.
Detailrechner: Spekulationssteuer
Exakte Steuerlast nach § 23 EStG mit Datums-Eingabe und Eigennutzungs-Ausnahme.
Nebenkostenrechner (Käufer)
Grunderwerbsteuer 6 % Hessen, Notar, Grundbuch, Käuferprovision.
Schenkungssteuer-Rechner
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