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    Maklerkosten Frankfurt – Provision, Teilung, Alternativen

    Was kostet ein Immobilienmakler in Frankfurt? Alles zur Maklerprovision, gesetzlichen Teilung und was Sie für Ihr Geld bekommen.

    GIP
    GIP FrankfurtImmobilienexperten
    Aktualisiert:
    6 Min. Lesezeit

    Das Wichtigste in Kürze

    • Maklerprovision in Frankfurt: Üblich 5,95% des Kaufpreises (inkl. MwSt.), je 2,975% für Käufer und Verkäufer
    • Gesetzliche Teilung: Seit Dezember 2020 muss der Verkäufer mindestens 50% der Provision übernehmen (§ 656c BGB)
    • Fälligkeit: Die Provision ist erst bei erfolgreichem Verkaufsabschluss (Notartermin) fällig
    • Innenprovision möglich: Verkäufer kann gesamte Provision übernehmen, um die Immobilie für Käufer attraktiver zu machen
    • Leistung entscheidet: Ein guter Makler erzielt oft einen höheren Verkaufspreis, der die Provision mehr als ausgleicht

    Die Maklerprovision beim Immobilienverkauf in Frankfurt ist für viele Eigentümer ein wichtiges Thema. Seit der gesetzlichen Neuregelung im Dezember 2020 hat sich einiges geändert: Die Provision wird bei Wohnimmobilien nun zwischen Käufer und Verkäufer geteilt. In diesem Ratgeber erfahren Sie alles über die aktuellen Provisionssätze, die gesetzlichen Regelungen und welche Leistungen ein professioneller Makler für sein Honorar erbringt.

    In Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet liegt die marktübliche Gesamtprovision bei 5,95% des Kaufpreises (inklusive Mehrwertsteuer). Bei einer Immobilie im Wert von 500.000 Euro entspricht das einer Provision von 29.750 Euro – jeweils 14.875 Euro für Käufer und Verkäufer bei hälftiger Teilung.

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    50.000 €3.000.000 €

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    3,57 % inkl. MwSt. (hälftige Teilung nach § 656c BGB)

    Ihre Kaufnebenkosten in Hessen

    KostenpositionSatzBetrag
    Grunderwerbsteuer Hessen6,00 %30.000 €
    Notarkosten (GNotKG)~ 1,50 %7.500 €
    Grundbuchkosten~ 0,50 %2.500 €
    Gesamte Kaufnebenkosten8.00 %40.000 €

    Unverbindliche Schätzung nach GNotKG, GrEStG Hessen und § 656c BGB. Keine Steuer- oder Rechtsberatung. Stand: 2026.

    Aktivieren Sie im Rechner die Option „Maklerprovision (Käuferanteil)", um die marktübliche Provision (3,57 % inkl. MwSt.) in Ihre Gesamtkosten einzubeziehen. Detaillierte Rechnerseite: Nebenkostenrechner Hausverkauf Frankfurt →

    Die gesetzliche Regelung zur Maklerprovision

    Mit dem Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten (§§ 656a-d BGB) hat der Gesetzgeber seit dem 23. Dezember 2020 klare Regeln für die Provisionsteilung bei Wohnimmobilien geschaffen. Diese Regelung gilt für alle Kaufverträge über Wohnungen und Einfamilienhäuser, wenn der Käufer eine Privatperson ist.

    Die wichtigsten Regelungen im Überblick

    • Textform erforderlich: Maklerverträge müssen in Textform abgeschlossen werden (E-Mail genügt)
    • Teilungsgebot: Der Verkäufer muss mindestens 50% der Provision tragen
    • Zahlungskopplung: Der Käufer muss erst zahlen, wenn der Verkäufer seinen Anteil nachweislich gezahlt hat
    • Geltungsbereich: Gilt nur für Wohnimmobilien und private Käufer

    Die Regelung soll Käufer vor überhöhten Belastungen schützen und für mehr Transparenz sorgen. In der Praxis hat sich die hälftige Teilung (je 2,975% für Käufer und Verkäufer) als Standard etabliert. Für Gewerbeimmobilien und gewerbliche Käufer gilt diese Regelung nicht.

    Maklerprovision in Frankfurt – Die aktuellen Sätze

    Die Höhe der Maklerprovision ist in Deutschland nicht gesetzlich festgelegt, sondern unterliegt dem freien Markt. In Frankfurt und Hessen hat sich jedoch ein Marktstandard etabliert:

    ProvisionsmodellGesamtprovisionAnteil VerkäuferAnteil Käufer
    50/50 Teilung (Standard)5,95%2,975%2,975%
    60/40 Teilung5,95%3,57%2,38%
    Innenprovision3,57%3,57%0%
    Außenprovision (veraltet)Nicht mehr zulässig bei Wohnimmobilien mit privaten Käufern

    Rechenbeispiel: Bei einem Verkaufspreis von 600.000 Euro und einer 50/50-Teilung zahlen sowohl Käufer als auch Verkäufer jeweils 17.850 Euro Provision (2,975% × 600.000 €).

    Was leistet ein Makler für die Provision?

    Ein professioneller Immobilienmakler bietet ein umfassendes Leistungspaket, das weit über die reine Vermittlung hinausgeht. Bei GIP Frankfurtumfasst unser Service folgende Kernleistungen:

    Marktwertermittlung

    Professionelle Bewertung und Preisstrategie auf Basis aktueller Marktdaten und lokaler Expertise

    Professionelle Vermarktung

    Hochwertige Exposé-Erstellung mit Profi-Fotos, virtuelle Rundgänge und zielgruppengerechte Präsentation

    Käuferqualifizierung

    Sorgfältige Prüfung der Kaufinteressenten inkl. Bonitätsprüfung und Finanzierungsbestätigung

    Besichtigungsmanagement

    Organisation und Durchführung aller Besichtigungstermine – diskret und professionell

    Verhandlungsführung

    Professionelle Preisverhandlung und Koordination bis zum erfolgreichen Notartermin

    Unterlagen & Rechtssicherheit

    Komplettes Unterlagen-Audit, Beschaffung fehlender Dokumente und rechtssichere Abwicklung

    Wann ist die Maklerprovision fällig?

    Die Maklerprovision unterliegt dem Erfolgsprinzip: Sie wird erst fällig, wenn ein Kaufvertrag erfolgreich abgeschlossen wurde. Das bedeutet konkret:

    Zeitpunkt der Fälligkeit

    • Notartermin: Die Provision wird mit der notariellen Beurkundung des Kaufvertrags fällig
    • Zahlungsziel: Üblich sind 7-14 Tage nach Rechnungsstellung
    • Keine Vorauszahlung: Seriöse Makler verlangen keine Vorab-Zahlungen
    • Käuferzahlung: Der Käufer muss erst zahlen, wenn der Verkäufer seinen Anteil nachweislich beglichen hat

    Wichtig: Bei einem Bieterverfahren oder einer vorzeitigen Vertragsauflösung gelten möglicherweise besondere Regelungen, die im Maklervertrag festgehalten werden sollten.

    Makler vs. Privatverkauf: Ein ehrlicher Kostenvergleich

    Viele Eigentümer fragen sich: Lohnt sich ein Makler oder verkaufe ich besser privat? Die Antwort hängt von verschiedenen Faktoren ab. Hier ein realistischer Vergleich:

    Mit Makler verkaufen

    • Professionelle Marktpreisermittlung
    • Studien zeigen: 10-15% höherer Verkaufspreis
    • Zeitersparnis durch Übernahme aller Aufgaben
    • Rechtssicherheit und Haftungsübernahme
    • Qualifizierte Käufer durch Bonitätsprüfung
    • Emotionale Entlastung bei Verhandlungen

    Privatverkauf

    • Keine Maklerprovision, aber versteckte Kosten
    • Risiko der Unter- oder Überbewertung
    • Hoher Zeitaufwand (100+ Stunden)
    • Rechtliche Risiken und Haftungsfragen
    • Unqualifizierte Anfragen und Besichtigungstourismus
    • Emotionale Belastung bei Preisverhandlungen

    Rechenbeispiel: Wann lohnt sich der Makler?

    Bei einem Immobilienwert von 500.000 Euro:

    • • Maklerprovision (Verkäuferanteil 2,975%): 14.875 €
    • • Bei nur 5% höherem Verkaufspreis durch Makler: +25.000 € Mehrerlös
    • Nettogewinn durch Makler: 10.125 €

    In den meisten Fällen übersteigt der durch professionelle Vermarktung erzielte Mehrerlös die Maklerkosten deutlich.

    Maklerprovision verhandeln: Was ist möglich?

    Grundsätzlich ist die Maklerprovision verhandelbar, da es keine gesetzliche Festlegung gibt. Allerdings sollten Sie einige Punkte beachten:

    Wann ist Verhandlung sinnvoll?

    • Hochpreisige Objekte: Bei Immobilien über 1 Million Euro ist oft eine Staffelung möglich
    • Mehrere Objekte: Bei Portfolio-Verkäufen können Mengenrabatte vereinbart werden
    • Einfache Verkäufe: Bei sehr gefragten Lagen mit schnellem Verkaufspotenzial

    Vorsicht vor Billig-Angeboten

    Makler, die mit extrem niedrigen Provisionen werben, sparen oft an entscheidenden Stellen: weniger Marketingbudget, keine professionellen Fotos, geringere Betreuungsintensität. Das kann am Ende zu einem niedrigeren Verkaufspreis führen, der die vermeintliche Ersparnis mehr als aufzehrt. Qualität hat ihren Preis – und zahlt sich aus.

    Typische Fehler bei der Maklerwahl vermeiden

    Bei der Auswahl des richtigen Maklers werden häufig vermeidbare Fehler gemacht. Achten Sie auf diese Fallstricke:

    1.Nur auf die Provision schauen

    Die niedrigste Provision bedeutet nicht den besten Deal. Entscheidend ist der erzielte Netto-Verkaufserlös. Ein Makler, der 5.000 € weniger Provision nimmt, aber auch 20.000 € weniger erzielt, ist keine gute Wahl.

    2.Makler ohne lokale Marktkenntnis wählen

    Ein Makler aus einer anderen Region kennt weder die Frankfurter Mikrolagen noch die lokalen Käuferschichten. Lokale Expertise ist entscheidend für die richtige Preisfindung und Vermarktungsstrategie.

    3.„Provisionsfrei" mit „keine Kosten" verwechseln

    Bei provisionsfreien Angeboten ist die Maklerleistung oft eingeschränkt oder die Provision ist bereits im Kaufpreis einkalkuliert. Prüfen Sie genau, welche Leistungen enthalten sind.

    4.Mündliche Absprachen statt schriftlicher Vertrag

    Seit 2020 sind Maklerverträge ohnehin formgebunden. Aber auch darüber hinaus sollten alle Vereinbarungen schriftlich festgehalten werden – insbesondere der Leistungsumfang und die genaue Provisionshöhe.

    5.Makler erst einschalten, wenn der Privatverkauf scheitert

    Eine Immobilie, die bereits wochenlang erfolglos am Markt war, ist „verbrannt". Der Makler muss dann gegen den Eindruck ankämpfen, dass mit dem Objekt etwas nicht stimmt. Beginnen Sie lieber von Anfang an professionell.

    Maklerprovision steuerlich absetzen

    Die steuerliche Behandlung der Maklerprovision hängt davon ab, ob Sie Verkäufer oder Käufer sind und wie die Immobilie genutzt wird:

    Steuerliche Behandlung

    Für Verkäufer:

    • Bei vermietetem Objekt: Maklerkosten können als Veräußerungskosten den steuerpflichtigen Gewinn mindern
    • Bei selbstgenutztem Objekt: Keine steuerliche Absetzbarkeit, da kein steuerpflichtiger Vorgang

    Für Käufer:

    • Bei Kapitalanlage: Provision wird Teil der Anschaffungskosten und über die Nutzungsdauer abgeschrieben
    • Bei Eigennutzung: Keine steuerliche Absetzbarkeit

    Hinweis: Für eine individuelle Beratung wenden Sie sich an Ihren Steuerberater. Mehr zum Thema finden Sie in unserem Ratgeber Steuern beim Immobilienverkauf.

    Fazit: Qualität zahlt sich aus

    Die Maklerprovision ist eine Investition in den erfolgreichen Verkauf Ihrer Immobilie. Ein erfahrener, lokaler Makler mit fundierter Marktkenntnis erzielt in der Regel einen Verkaufspreis, der die Provisionkosten mehr als ausgleicht. Entscheidend ist nicht der günstigste Preis, sondern das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Bei Grüneburg Immobilien Projektin Frankfurt bieten wir Ihnen transparente Konditionen, umfassenden Service und nachweisbare Erfolge. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch und erfahren Sie, wie wir den bestmöglichen Preis für Ihre Immobilie erzielen können.

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    Häufig gestellte Fragen

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    Fachbegriffe erklärt: Alle Fachbegriffe aus diesem Artikel finden Sie in unserem Immobilien-Glossar →

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